Weltwirtschaftskrise und Krise der Weimarer Republik

Weltwirtschaftskrise und Ende der Republik, 1929-1932

Der Börsencrash am 24. Oktober 1929 in New York läutet das Ende der Weimarer Republik ein. Der „schwarze Freitag“ (‚Black Thursday‘ in Amerika) führt die Weltwirtschaftskrise herbei und trifft Deutschland ins Mark. Auslandskapital, das den Aufschwung der vergangenen Jahre finanziert hat, ist kaum mehr zu bekommen, und die Kapitalknappheit führt zu einer umfassenden Wirtschaftskrise. Eine bislang nicht gekannte Massenarbeitslosigkeit überfordert das Sozialsystem, während das politische System ebenfalls in die Krise gerät. Es kommt zum Bruch der Großen Koalition. Unter den Präsidialkabinetten wird das Parlament gewissermaßen abgeschafft und die Reichskanzler regieren ohne die benötigte Mehrheit des Parlaments aufgrund der übertragenen Vollmachten des Reichspräsidenten.