Parteien und Verbände

Parteien und Verbände in der Weimarer Republik

Parteien und Verbände

Die Parteien der Weimarer Republik entstammen noch der Kaiserzeit und nehmen teilweise bewusst die Traditionen dieser Zeit mit. Neben den Parteien der bürgerlichen Mitte reicht das Spektrum von einem „linken“ Lager aus KPD und SPD bis zu rechten Parteien mit dezidiert monarchistischen Zielen wie der DNVP. Nachdem die SPD die ersten Jahre der Weimarer Republik politisch dominiert hat, werden nach ihrer Schwächung Minderheitenkabinette kennzeichend für die Politik der Weimarer Reichsregierungen. Die Partei bündeln nicht nur politische Stimmungen. Durch paramilitärische Organisation versuchen sie ihren Mitgliedern eine Organisationsplattform zu bieten und andererseits in zunehmend härteren Wahlkämpfen Flagge zu zeigen. Fest auf dem Boden des politischen Systems steht das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, während der Stahlhelm, stärker noch der Rotfrontkämpferbund und die Sturmabteilung (SA), die Extreme markieren.