Erster Weltkrieg

Erster Weltkrieg

100 Jahre Erster Weltkrieg

Es begann mit zwei Schüssen in Sarajevo und endete in der "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts": Der Erste Weltkrieg wurde zu einem Massenkrieg von bis dahin ungekanntem Ausmaß und erfasste letztlich drei Viertel der Weltbevölkerung. Von 1914 bis 1918 forderte der "Große Krieg" 17 Millionen Menschenleben. Nach dem Attentat auf den österreichischen Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand im Juni 1914 erklärten sich die Großmächte in einer fatalen Kettenreaktion den Krieg. Am 4. August fielen deutsche Truppen in das neutrale Belgien ein. An der Westfront verstrickten sich die Kriegsparteien jedoch in einem Stellungskrieg mit gigantischen Materialschlachten an der Marne, der Somme und in Verdun. Die Kämpfe im Osten weiteten sich über den Balkan bis in den Orient aus. Bei Tannenberg, am Isonzo und auf Gallipolli kam es zu verheerenden Schlachten. Im Seekrieg behielt die britische Flotte auf der Doggerbank und am Skagerrak stets die Oberhand gegen die kaiserliche Marine. Die Abnutzungsschlachten des Krieges wurden immer sinnloser, die Lage für die Mittelmächte immer aussichtsloser. Im September 1918 bat die Oberste Heeresleitung des Reichs um Hindenburg um Waffenstillstand. Mit dem Frieden von Versailles begann in Europa jedoch nur eine Zwischenkriegszeit.


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