Ende des Zweiten Weltkriegs, 1945

Special Ende des Zweiten Weltkriegs, 1945

"It's over!": Das Ende des Zweiten Weltkriegs

April 1945: Die Rote Armee stand vor Berlin, die Westalliierten hatten den Rhein im Westen längst überquert und waren in Deutschland einmarschiert. Die Niederlage des nationalsozialistischen Deutschen Reiches und der Achsenmächte im Zweiten Weltkrieg war unausweichlich. Hitlers „Volkssturm“ war nicht mehr als ein Himmelfahrtskommando, das Konzentrationslager Auschwitz bereits Anfang des Jahres befreit. Am 29. April befreite die US-Armee auch das Lager in Dachau. Adolf Hitler erschoss sich am nächsten Tag im Führerbunker in Berlin. Mit dem beidseitigen Vordringen der Alliierten wurden Millionen von Zivilisten zu Flüchtlingen, Millionen von deutschen Soldaten zu Kriegsgefangenen. Am 7. und 8. Mai 1945 wurde in Reims und Berlin-Karlshorst schließlich die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht unterzeichnet, der Krieg in Europa war endgültig vorbei. Churchill, Truman und Stalin teilten das in Trümmern liegende Deutschland auf der Potsdamer Konferenz in Besatzungszonen auf. Mit dem Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki zwang Amerika im August 1945 dann auch Japan in die Knie. Am Ende des größten militärischen Konflikts der Menschheitsgeschichte standen weltweit 65 Millionen tote Soldaten und Zivilisten zu Buche.


Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen hierzu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.