Die 68er-Bewegung

68er-Bewegung, Max Scheler

Die 68er-Bewegung

Die 68er-Bewegung: Eine ganze Generation protestierte gegen die verkrusteten gesellschaftlichen Strukturen der konservativen Adenauer-Ära und die Nichtaufarbeitung des Nationalsozialismus, gegen eine rigide Sexualmoral und gegen den Vietnamkrieg. Tausende Studenten gingen in den 60er Jahren auf die Straße und als "68er" in die Deutsche Geschichte ein. Die Auswirkungen der damaligen Ereignisse und Ideen sind bis heute in der Gesellschaft der Bundesrepublik sichtbar und spürbar. Langfristig zog die 68er-Bewegung kulturelle, politische und ökonomische Reformen und gesellschaftliche Umwälzungen nach sich. Und die Kontroversen sind noch immer nicht komplett aufgearbeitet. Die 68er-Generation steht für politisch linksgerichtete Proteste, für alternative Lebensentwürfe und ein bisweilen hedonistisches Lebensgefühl. Dabei waren die 68er Teil einer internationalen Rebellion, einer gemeinsamen Protestkultur junger Menschen auf dem gesamten Globus.