Alltagsgeschichte | Sport historisch | Leichtathletik: Olympische Spiele 1936 in Berlin: | 02100553
Sport historisch

Kaum ein Lebensbereich kann Menschenmassen derart in Begeisterung versetzen wie der Sport und seine Großereignisse. Schon im antiken Griechenland waren sportliche Wettkämpfe enorm populär, die Olympischen Spiele haben hier ihren Ursprung. Zweimal fanden die Spiele der Neuzeit auch in Deutschland statt. Nachdem 1936 in Berlin die sportlichen Glanzmomente eines Jesse Owens im dunklen Schatten der Propagandamaschinerie der Nationalsozialisten standen, sollte bei den Olympischen Spielen 1972 in München wieder der Spitzensport in den Mittelpunkt rücken – das Attentat jedoch zerstörte den Wunsch nach "heiteren Spielen".

Auch der Autorennsport zog im 20. Jahrhundert Millionen in seinen Bann. Die legendären Automobil-Grand-Prix und der schillernde Zirkus der Formel 1 machten die "Faszination Geschwindigkeit" zum Erlebnis.

Die Sportart Nummer Eins der Deutschen ist und bleibt jedoch der Fußball. Mit dem "Wunder von Bern" 1954, der Weltmeisterschaft 1974 im heimischen Land und dem Titelgewinn in Italien 1990 erlebte die westdeutsche Fußballnation unvergessene Sternstunden der Nationalmannschaft um Helden wie Fritz Walter, Franz Beckenbauer und Lothar Matthäus. Auch die Fans hierzulande konnten sich der Brillanz internationaler Legenden wie Pelé oder Diego Maradona jedoch nicht entziehen. Beim Sommermärchen 2006 blieb der Nationalmannschaft der nächste Coup noch versagt, 2014 in Brasilien errang die Deutsche Elf nach einer langen Durststrecke von 24 Jahren dann wieder den WM-Titel.


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