Alltagsgeschichte | Frauengeschichte und Emanzipation | 50 Jahre Antibabypille | 02101095
Frauengeschichte und Emanzipation

Der Kampf der Frauen für rechtliche und gesellschaftliche Emanzipation und Gleichberechtigung war eine der tiefgreifendsten sozialen Bewegungen des 20. Jahrhunderts. Nach und nach wurde das Frauenwahlrecht unter dem Druck von Frauenrechtlerinnen wie den Suffragetten in Großbritannien und in den Vereinigten Staaten in weiten Teilen der Welt gesetzlich verankert. Berühmte Feministinnen wie Jane Addams und Simone de Beauvoir verliehen der Frauenbewegung eine kraftvolle und nachhaltige Stimme.

Auch in Familie und Beruf begann sich die Rolle der Frau grundlegend zu verändern. Rosa Luxemburg und Marie Curie leisteten hier Pionierarbeit in den männlichen Bastionen Politik und Wissenschaft. Schon während der Weltkriege machten sich die Frauen an der Heimatfront unentbehrlich und erhofften sich dadurch künftig eine neue Akzeptanz in der Arbeitswelt, die über die Rolle der Hausfrau und Mutter hinausging. Langsam aber stetig bröckelten patriarchalische Gesellschaftsbilder.


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